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Elektroauto selbst bauen
Wussten Sie eigentlich, dass das erste Auto ein Elektroauto war?
Schon 1834 baute der Amerikaner Thomas Davenport das erste Elektroauto. Auch das hier abgebildete Auto, die A-Klasse von Daimler-Benz, wurde eigentlich als Elektroauto konzipiert.
Das erste Hybrid-Auto der Welt stammte übrigens von Porsche, definitiv nicht von Toyota und wurde schon 1902 entwickelt. Klicken Sie mal auf das nebenstehende Bild für den Hybrid-Porsche.
Back to the Roots. Last uns zu den Wurzeln zurückkehren.
Das Elektroauto spart nicht nur Steuern, sondern ist auch in der Energieeffizienz unschlagbar. Ein Elektromotor hat einen etwa dreimal so hohen Wirkungsgrad gegenüber eines Verbrennungsmotors, wie er noch heute in den Autos verwendet wird. Volkswirtschaftlich eigentlich unvertretbar. Jeder, der die ständig steigenden Benzin- oder Dieselpreise nicht mehr zahlen will, sollte sich mal überlegen, sein Auto einfach auf Elektro umzubauen.
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Ist es denn so einfach, ein Auto umzubauen?
Sie werden es ahnen. In Deutschland natürlich nicht.
Offiziell notwendige Tüv-Prüfungen
Hier einige inoffizielle Preise für die benötigten offiziellen Prüfungen, um ein einzelnes auf Elektro umgebautes Fahrzeug für den Straßenverkehr zuzulassen:
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ECER 10 | EMV Elektromagnetische Verträglichkeitsprüfung Diese Prüfung misst die Störstrahlung am Fahrzeug. | ca. 8.000 €
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ECER 100 | Prüfung der Batterien für Elektrofahrzeuge | ca. 8.000 €
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ECER 101 | Messung des Energieverbrauchs | ca. 4.000 €
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| gesamt | ca. 20.000 €
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Diese Preise sind hinter vorgehaltener Hand genannt worden. Das Umbauen eines zugelassenen Fahrzeugs auf Elektrobetrieb würde mit diesen völlig überzogenen Prüfungskosten erfolgreich verhindert. Otto Normalverbraucher würde also gezwungen, weiterhin seinen Spritschlucker zu fahren.
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Aber wir sollten uns nicht entmutigen lassen.
Denn, liest man die Gesetzgebung genauer, ist es trotzdem möglich, wenn man einiges beachtet:
Was wollen wir eigentlich machen?
Wir wollen doch nur den Motor umbauen. Alles andere bleibt, wie es ist. Zu beachten ist nur, dass das Fahrzeug nach dem Umbau möglichst nicht schwerer ist als vorher. Weiterhin ist es wichtig, das die Leistung des Elektromotors unter der des ausgebauten Verbrennungsmotors bleibt, damit Statik und Bremsen nicht erneut geprüft werden müssen. Dann sind bessere Batterien unter Umständen ein Problem. Li-Akkus fallen angeblich unter das Gefahrgut, was eine Zulassung erschweren könnte. Eine Überlegung währe, erst Bleibatterien zu benutzen um durch den Tüv zu kommen. Am besten ist es, sich vorher mit dem Prüfer auszutauschen.
Das Problem mit der EMV sind nicht die einzelnen Teile, sondern das Fahrzeug. Es muss vor dem 17.06.2003 erstmals zugelassen sein, damit der Prüfer die EMV-Prüfung nicht fordern muss. Weiterhin ist es sehr hilfreich, wenn die Teile, die eingebaut werden, eine zertifizierte EMV-Prüfung hatten. Der Prüfer könnte dann auf eine EMV-Prüfung verzichten.
Beachtet man alles oben genannte, ist der Umbau eigentlich nichts anderes, als das Eintragen von Teilen ohne ABE.
Prüfer zu finden, die einem Umbau gewogen gegenüberstehen, sollte heutzutage nicht mehr das Problem sein. Es ist wichtig das Ganze nur als Motorumbau und nicht etwa als Neufahrzeug zu deklarieren. Die Eintragung der Motoränderung kostet dann zwischen 100 und 300 €.
Weiter mit einigen Gedanken vor dem Umbau >>>
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